Was bedeutet "mobile Hundeschule" und worin unterscheidet sie sich von anderen Hundeschulen?
Hier die Antworten:
Beratung
Die "mobile Hundeschule" beginnt grundsätzlich mit einem ausführlichen Beratungsgespräch bei Ihnen zu Hause. Auf alle Fragen des Hundehalters versuchen wir umfassend und verständlich zu antworten. Wir können aber nicht alles wissen und meinen, dass ein ehrliches „das weiß ich nicht“ besser ist, als nur mit Fachausdrücken ausweichend zu antworten. Manche Fragen und Probleme können wir nur im unmittelbaren Umfeld des Hundes klären und beantworten.
Deshalb besuchen wir Sie gerne zu einem unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgespräch.
Übungsplatz
Aufgrund unserer mehr als 15-jähriger Erfahrung im Hundesport haben wir uns bei der Gründung der Hundeschule entschlossen, auf einen eingezäunten Übungsplatz zu verzichten. Wie bei Kleinkindern ist der schönste Spielplatz nicht der eingezäunte und mit tollen Spielgeräten ausgestattete Spielplatz, sondern die freie Natur. Dort kann sich das Kleinkind frei entfalten und seine Kreativität einsetzen. Ähnlich verhält es sich auch bei unseren Hunden. Ihr Hund soll lernen, dass er sich immer und überall gut erzogen verhalten muss.
Umgebungsbezogenes Lernen
Der Hund begreift sehr schnell, dass er sich auf dem eingezäunten Gelände der Hundeschule ordentlich benehmen muss. (Umgebungsbezogenens Lernen). Sobald er sich aber außerhalb des Übungsgeländes befindet, wird er seine gute Erziehung vergessen. Ihr Hund wird deshalb in einer möglichst alltäglichen Umgebung ausgebildet. Anfangs kann es sich dabei um einen ruhigen Platz oder Straße mit geringer Ablenkung handeln. Später wird das Umfeld immer abwechslungsreicher und lebhafter. Sie und Ihr Hund werden dabei lernen, sich spontan auf neue Umgebungsreize einzustellen und damit umzugehen.
Ausbilder
Der Ausbilder / die Ausbilderin sollte über die notwendigen Qualifikationen verfügen. Lassen Sie sich diese durch Urkunden o.ä. nachweisen. Wir halten uns durch den Besuch von Seminaren und Fortbildungen sowie durch das Studium von Fachliteratur ständig auf dem Laufenden. Dabei handelt es sich um theoretische Kenntnisse ohne die der gute Ausbilder nicht auskommt. Wichtiger sind aber langjährige praktische Erfahrungen mit eigenen und fremden Hunden. Seit dem Jahr 2000 haben wir weit mehr als 250 Hunde erfolgreich ausgebildet. Fragen Sie nach unseren ehemaligen Schülern (Hunden) und erkundigen Sie sich dann bei den Hundehaltern nach unserer Hundeschule.
Ausbildung
Die notwendige Erziehung eines Hundes beginnt im Welpenalter. Eine erfolgversprechende Grundausbildung eines Junghundes (ab ca. 6 Monate) dauert nach unseren Erfahrungen ca. 3 – 4 Monate und wird mindestens einmal wöchentlich stattfinden. Zehnerkarten, Stundenkurse oder ähnliches, die der Hundehalter je nach Lust und Laune (oder Wetter) einlösen kann, bringen keinen nachhaltigen Erfolg und werden deshalb von uns nicht angeboten. Bei der Ausbildungsarbeit mit Ihrem Hund werden - wenn möglich - alle Familienmitglieder, auch die Kinder, mit einbezogen. Für die praktischen Übungen stellen wir den Kindern gerne einen unserer fertig ausgebildeten, kinderfreundlichen Hunde zur Verfügung.
Einzelunterricht
Ihr Hund wird grundsätzlich nicht innerhalb einer großen Gruppe ausgebildet. Bei Junghunden ist dann die Ablenkung viel zu groß und die Ausbildung ist für Sie und Ihren Hund nur noch stressig. Wir bevorzugen eine individuell auf den Hund und Hundehalter abgestimmte Einzelausbildung unter der Anleitung eines qualifizierten Ausbilders. Dies ist allerdings für die Hundeschule aufwendig und deshalb auch nicht billig.
Gruppenunterricht
Für die Sozialisierung ist das freie Spiel mit Artgenossen sehr wichtig und wird von unserer Hundeschule für Welpen, Junghunde und erwachsene Hunde angeboten. Bei diesem Spiel wären Zäune nur hinderlich oder sogar gefährlich. Beim Gruppenunterricht arbeiten wir immer zu zweit. Wir überwachen das Spielen und werden gegebenenfalls kontrollierend eingreifen. In der Gruppe werden aber auch die im Einzelunterricht erlernten Übungen erprobt.
Alltagstraining
Für die ausgebildeten Hunde bieten wir das sog. Alltagstraining an. Mit max. 6 Hunden machen wir gemeinsame Spaziergänge, besuchen ein Eiscafé oder einen Biergarten, schlendern durch eine Fußgängerzone und fahren mit öffentlichen Verkehsmitteln (Bus und Bahn). Dabei zeigt sich, dass die Hunde das Lernziel erreicht haben und sich bei allen unbekannten Umweltreizen neutral verhalten. Wir freuen uns jedes Mal darüber, wie selbstsicher der einzelne Hund und Hundehalter nach der Ausbildung auch mit ungewöhnlichen Situationen zurrecht kommt und dass sich unsere Ausbildungsarbeit gelohnt hat.